Die Partitur wurde am 19. Juli 1987 in Loitze beendet. Das Werk wurde für das „Ensemble Cantique“ komponiert, und ist Jörg Böse gewidmet. Anregung für diese in der Grundhaltung sehr verhaltene Musik kam durch ein Gedicht von Giuseppe Ungaretti. Mit dem Werk dieses italienischen Dichters hat sich der Komponist Xaver Paul Thoma im Jahre 1987 sehr intensiv beschäftigt, auch in Form der wunderbaren Übertragung durch Ingeborg Bachmann. In der gleichen Zeit wurden auch die „Canti Liriche“ Opus 67 (xpt) für Sopran und fünf Instrumente komponiert. In der Presse war nach einer Aufführung Ende Oktober 1987 zu lesen: ... Grundlage ist ein Gedicht von Giuseppe Ungaretti, das von verfliessenden Farben spricht, aber auch eindeutige Verlassenheits- und Todesmetaphern enthält. Thoma’s Stück selbst ist sehr dunkel grundiert. Über einer akkordisch–harmonischen Fläche künden spitze Signale von Schmerzensausbrüchen. Doch den getragenen, warmen Duktus können die Aggressionen nicht endgültig aufbrechen. Die Wehmut dominiert, auch die Harmonie.“
im Katalog der veröffentlichten Noten von Xaver Paul Thoma. Einfach den Titel anklicken und Sie landen im Online-Notenshop des jeweiligen Verlages.
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