op. 12, für 8 Bratschen und Sopran (1975)
In mir träumt es und meine Träume sind wie der Norden wo Schneeberge uralte Märchen verbergen. Durch mein Gehirn gehen meine Gedanken und machen mich wachsen wie die Steine wachsen.
Niemand weiß davon und begreift, bange Stunden träume ich schluchzend und zuckend wie Kinder und ich fiel nieder und träumte die Liebe und träumte dem Morgen zu.
Du sollst bleiben in meinem Haus und ich will nicht schlafen ich muss mit den Händen in die Luft greifen und durch die Gänge nach dir rufen obgleich ich mich schäme.
Keiner hat dich noch so gesehen wie ich aber wohne in meinem Haus und ich will das kindliche Zittern deiner Schultern erwarten und sehen wie dein Mund ohne Worte zu suchen für mich spricht.
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