Paintings Pia M. ,dem für den Cellisten Michael Groß geschriebenen Violoncellowerk liegt als Idee eine Erinnerung zugrunde. Eine Erinnerung, die gut 15 Jahre zurückreicht. Begleitend zu Konzertproben (Kammermusik für 4 Bratschen) arbeitete die Künstlerin Pia Mühlbauer auf grossen, an der Wand befestigten Papierbögen mit diversen Stiften und Farbmaterialien (unter anderem Ei-Tempera) an tief lotenden Bildern und Zeichnungen. Diesen mitunter auch etwas ungeduldigen Arbeitsprozess mitzuverfolgen, war für mich sehr spannend und faszinierend. Bewegungsabläufe, Linien, Punkte, Farbschattierungen - in der sicherheit fast hektisch, aber auch suchend unsicher auf's Papier gebannt. Diese bildhafte Idee bildet den Auslöser für meine Komposition, die am 21. Juni 2000 in Königshofen/Baden zum Abschluss kam.
Xaver Paul Thoma, Kirchheim/Teck im April 2002
|