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121. PAINTINGS PIA M.
 



Xpt's Kommentar

Paintings Pia M. ,dem für den Cellisten Michael Groß geschriebenen Violoncellowerk liegt als Idee eine Erinnerung zugrunde. Eine Erinnerung, die gut 15 Jahre zurückreicht.
Begleitend zu Konzertproben (Kammermusik für 4 Bratschen) arbeitete die Künstlerin Pia Mühlbauer auf grossen, an der Wand befestigten Papierbögen mit diversen Stiften und Farbmaterialien (unter anderem Ei-Tempera) an tief lotenden Bildern und Zeichnungen.
Diesen mitunter auch etwas ungeduldigen Arbeitsprozess mitzuverfolgen, war für mich sehr spannend und faszinierend. Bewegungsabläufe, Linien, Punkte, Farbschattierungen - in der sicherheit fast hektisch, aber auch suchend unsicher auf's Papier gebannt.
Diese bildhafte Idee bildet den Auslöser für meine Komposition, die am 21. Juni 2000 in Königshofen/Baden zum Abschluss kam.

Xaver Paul Thoma, Kirchheim/Teck im April 2002




Weitere Werkkommentare:

097.WOHER ICH KOMME, WOHIN ICH GEHE MUSIK I + II
Scheinentwicklung des Kernes
Woher ich komme (Musik l) ist mit Rückgriffen auf Material aus der Zeit um 1976 [Oper »Mont Cinere«, 2. Bild] komponiert. Die Arbeit an der Opernpartitur 1976/77 war damals für mich auch ein erstes Resümee meines »jungen« Komponierens. Deshalb habe ich als Ausgangsbasis für den ersten Teil dieses neuen Kammermusikwerks Material aus dieser frühen Zeit gewählt. Noch etwas grob behauen, offene Motivarbeit, bildet dieser 1. Satz (Musik l: »Woher ich komme...«) sozusagen die Ex-Position für den Durchführungsteil (Musik II: »Wohin ich gehe... «), in dem die Strukturen zersetzt, zerbröselt, zersplittert...





 
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