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Anfang des Jahres 1983 entstanden die Nachtstücke l-IV für unterschiedliche Besetzungen. M'ILLUMINO D'IMMENSO - NACHTSTÜCK III opus 31/b für Bratsche und
Violoncello, wurde durch die Worte »M'illumino d'immenso« des italienischen Dichters Giuseppe Ungaretti angeregt, nachgedichtet von Ingeborg Bachmann »Ich erleuchte mich durch Unermeßliches«. Xaver Thoma: »Die durch die Worte Ungarettis im Untertitel erzeugte Suggestion im Bezug zur Musik
fordert Hoffen - auf einen Gefühlzustand des Schwebens, das aber nicht eingelöst wird: Schwerelosikkeit des Schwebens wandelt sich in lastende Stille.«
Thoma, der sich als emotional Schaffenden sieht, läßt im Nachtstück III aus differenzierten Tönen und Klängen grübelnde
oder still kreisende Stimmungsgemälde entstehen, abgelöst von aufrüttelnden Momenten. Man wird an Naturempfindungen der ländlichen Nacht erinnert. Auf traditionelle thematische Arbeit ist vollkommen verzichtet.. -Weitere Nachtstücke entstanden 1986, 1989, 1992 und 1997.
Karsten Bartels in einem Programmheft der Oper Lübeck
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http://www.xaver-paul-thoma.de/werkkommentare/43milluminidimmenso.php
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