Pädagogische Tätigkeit

 

Der Geigen- und Bratschenlehrer Xaver Paul Thoma

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1968

Nahezu gleichzeitig mit dem Beginn seines Studiums an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe (Violine/Orchestermusik) beginnt die pädagogische Tätigkeit.

 

1970

kam dann noch die Bratsche hinzu. Die Schüler in der damaligen Zeit erhielten meist Privatunterricht, zeitweise auch an den Musikschulen Phillipsburg und Rastatt. Darunter waren sowohl Anfänger (Kinder/Jugendliche) als auch Fortgeschrittene, z.B. intensive Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule. Aber es waren auch Erwachsene und Amateure, die mit dem Versuch einer verbesserten Technik ihre Lust am Musizieren vergrössern wollten.

 

1972

erhielt Xaver Paul Thoma die Chance, als Bratschist in der Badischen Staatskapelle Karlsruhe erstmals als Krankenvertretung zu musizieren, und nach einem Probespiel bekam er einen Vertrag als Bratschist in diesem Opernorchester des Karlsruher Staatstheaters.

 

1977

hat Xaver Paul Thoma diese Festanstellung wieder aufgegeben, um nochmals ein Jahr intensiv bei Professor Jörg-Wolfgang Jahn an seinem Bratschenspiel zu arbeiten. Ausserdem war seine Tätigkeit als Bratschist im Wahl-Quartett sehr zeitaufwendig.
In diesen Jahren hat er auch festgestellt, dass er durch seine Unterrichtstätigkeit für das eigene Bratschenspiel seht viel profitierte - das Nachdenken über Probleme seiner Schüler und deren Lösungen. Indem er kleine Etüden und auf den Punkt gebrachte Technikpassagen für die jeweiligen Schüler erfand, gab es gleichzeitig die Verbindung zu seiner dritten Tätigkeit als Musiker – die Arbeit als Komponist.

 

1978

In Karlsruhe hat Xaver Paul Thoma noch weitere drei Jahre gelebt, inzwischen als freier Mitarbeiter der Badischen Staatskapelle und anderen Orchestern der Region verbunden.
In diesem Sommer erhielt er auch die erste Einladung, im Orchester der Bayreuther Festspiele mitzuwirken.

 

1980

Im November hat Xaver Paul Thoma seinen Lebensmittelpunkt nach Norddeutschland verlegt, genauer ins Wendland, in den Landkreis Lüchow/Dannenberg. Die grosse Ruhe in dieser dünnbesiedelten Landschaft war für den Komponisten Thoma wunderbar zum Arbeiten.
Der Bratschist Thoma war in den nächsten 9 Jahren im Sommer in Bayreuth. Im übrigen Jahr gab es die Möglichkeit, in den Orchestern in Braunschweig, Bremen, Kiel, Hamburg und besonders häufig im Orchester der Niedersächsischen Staatsoper in Hannover, als freier Mitarbeiter zu musizieren.
Der Pädagoge Thoma hat im Laufe dieser 9 Jahre sein Arbeitsfeld immer mehr erweitert: neben etlichen privaten Schülern hat er in der Jugendmusikschule Lüchow/Dannenberg einen BAT-Vertrag angenommen, in dessen Rahmen er nicht nur Violine/Viola unterrichtete, sondern auch das Schulorchester dirigiert und Theorie-Kurse gegeben hat. Dazu kamen die Betreuung sämtlicher Bratschengruppen diverser Jugendorchester benachbarter Regionen wie Uelzen und Lüneburg. Mit grosser Freude konnte er mehrere Male auch bei Projektwochen des Landesjugendorchester Schleswig-Holstein bei seiner Arbeit begleiten und beraten. Nicht zu vergessen, die vieljährige Tätigkeit als Jurymitglied der Lüneburger Regional-Wettbewerbe von „Jugend musiziert“.

 

1989

Wiederum in einem Bayreuth-Sommer erfolgt ein Umzug. Die ganze Familie samt Hund siedelt sich in Baden-Württemberg – in Bad Mergentheim – an, mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Das weinende Auge gehört dem Pädagogen Thoma, hat er doch circa 30 Schüler zurückgelassen, von denen einige doch sehr begabt waren, und mit denen er gerne weiter gearbeitet hätte.
Dafür gehört dem Komponisten das lachende Auge, denn nach so einem Ortswechsel sind erfahrungsgemäss die ersten Wochen noch sehr ruhig, denn es weiss ja niemand, wo man wohnt..........
Erst einmal konnte er sich um seinen Kompositionsauftrag für das Freiburger Philharmonische Orchester kümmern und in Ruhe an der Partitur arbeiten. Aber er hatte nicht mit dem Staatstheater Stuttgart gerechnet, die dringend einen Bratschisten für die Russlandtournee suchten. Irgendwie hat das Orchesterbüro erfahren, dass er wieder im Ländle ist, und auf dem Programm wären ausser „Salome“ von Strauss auch B.A. Zimmermanns „Soldaten“ sowie die „Englische Katze“ von H.W. Henze. Und da er diese beiden Werke kurz zuvor in Hannover einstudiert hätte, ob er da nicht mitfahren könnte.....?
In Bad Mergentheim und im benachbarten Königshofen hat Xaver Paul Thoma circa 12 Jahre gelebt, und in dieser Zeit wiederum unzählige Schülerinnen und Schüler betreut, einige von ihnen zur Musikhochschule geführt.

 

2001

Im Sommer fand wieder ein Wohnortwechsel statt. Etwas näher an Stuttgart ist schon gut, da er doch öfters im Staatstheater sein muss,
Jetzt wohnt die Familie Thoma mit Hund in Kirchheim/Teck.
Aber da die Jugendmusikschule Lauda/Königshofen so freundlich ist, ihm ein Zimmer zum Unterrichten zur Verfügung zu stellen, kann er seine SchülerInnen aus der Region Bad Mergentheim und auch die neu hinzugekommenen aus Lauda und Umgebung weiterhin einmal in er Woche betreuen. Und auch in Kirchheim/Teck haben sich schon erste SchülerInnen eingefunden.

 

2002 - 2006

Lehrauftrag an der Musikhochschule Würzburg
(Bratsche/Orchesterstudien)

 

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